Allgemein
Tiefengeothermie braucht intelligente Quartiere – warum die Zukunft der Kundenanlagen für die Wohnungswirtschaft so entscheidend ist
Die Wohnungswirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: Sie muss ihre Wärmeversorgung bis 2045 weitgehend klimaneutral gestalten und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum sichern. Tiefengeothermie entwickelt sich dabei zunehmend zu einer der vielversprechendsten Lösungen für die langfristige Dekarbonisierung ganzer Quartiere. Doch ihr Erfolg hängt nicht allein von Bohrtechnik und Wärmenetzen ab. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie Energie…
WeiterlesenZwischen Planungssicherheit und dem Kern neuer GModG-Unsicherheit: Townhall am 31.08.2026 im Mittelpunkt des Diskurses
Kaum ein Termin in diesem Spätsommer trifft den Kern der aktuellen Fernwärme-Transparenzdebatte so genau wie die Veranstaltung „Tiefengeothermie: Revolution oder Evolution?“, die IHK Berlin und CO2zero am 31. August 2026 gemeinsam ausrichten. Das liegt vor allem am Timing: Das Gebäudemodernisierungsgesetz ist gerade erst in Kraft getreten, die eigentlichen Streitfragen zu Wärmepreisen, Kostenumlage und Investitionssicherheit sind…
WeiterlesenDie Sicht der Wohnungswirtschaft: Townhall Tiefengeothermie 2026
Vom Einzelprojekt zum Referenzmodell für klimaneutrale Quartiere 31. August 2026 · IHK Berlin Tiefengeothermie als strategischer Baustein der Wärmewende Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ist eine der größten infrastrukturellen Herausforderungen Deutschlands. Während viele erneuerbare Wärmequellen lokal oder saisonal begrenzt verfügbar sind, bietet die Tiefengeothermie eine dauerhaft verfügbare, grundlastfähige und nahezu CO₂-freie Energiequelle. Mit dem Geothermie-Beschleunigungsgesetz, neuen…
WeiterlesenSmart Meter Light und Energy Sharing (§ 42c EnWG): Analyse für die Wohnungswirtschaft
Die Digitalisierung der Messinfrastruktur und die neuen Möglichkeiten zur gemeinschaftlichen Stromnutzung stehen 2026 an einem Wendepunkt – aber mit erheblicher regulatorischer Unsicherheit. Für die Wohnungswirtschaft ergeben sich daraus zwei parallele, aber unterschiedlich weit entwickelte Handlungsfelder: Schlussfolgerung: Wohnungsunternehmen sollten keine strategischen Investitionsentscheidungen auf Basis von Smart Meter Light treffen, solange Technik und Standards fehlen. Für die…
WeiterlesenMeint es die Ampel-Nachfolgeregierung wirklich ernst mit der Wohnungswirtschaft? Die versteckten Fallstricke von EEG-Reform und Netzpaket
Auf dem Papier klingt es nach Fortschritt: Erneuerbare Energien werden dezentraler, Bürgerinnen und Bürger sollen von der Energiewende direkt profitieren, das Netzpaket soll den Zubau von Photovoltaik endlich mit dem Netzausbau synchronisieren. Für die deutsche Wohnungswirtschaft aber, die rund 20 Millionen Wohnungen in etwa drei Millionen Mehrfamilienhäusern verwaltet, lauern in den Details der jetzt zur…
WeiterlesenDie blinde Stelle im Strompreis-Streit: Was die Wohnungswirtschaft von der Wärmewende-Förderung wirklich hat
BEW-Förderung: geplante Mittel bleiben unter dem Bedarf Die öffentliche Debatte über staatliche Energiepreis-Entlastungen 2027 bzw. KTF-Erhöhungen verläuft entlang einer einzigen Achse: Industrie gegen private Haushalte. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch eine dritte, in dieser Debatte kaum sichtbare Gruppe – die Wohnungswirtschaft. Sie lässt sich weder der Industrie noch den privaten Haushalten sauber zuordnen, sobald sie…
WeiterlesenVom Heizungsgesetz zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Warum sich für die Wohnungswirtschaft jetzt der Blick auf die Erzeugungsseite lohnt
Ein Debattenbeitrag Am 10. Juli 2026 haben Bundestag und Bundesrat das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) beschlossen. Es löst das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ab und verspricht mehr Technologieoffenheit. Für Wohnungsunternehmen bedeutet das zunächst vor allem eines: neue Begriffe, neue Paragrafen, neue Berechnungsmethoden – und die berechtigte Frage, was davon tatsächlich Substanz hat und was Verwaltungsaufwand ohne echten Effekt…
WeiterlesenDas Wärmenetzgesetz und die verkannte Sicherheit: Wie die Wohnungswirtschaft die Bonität liefert und die Versorger einseitig profitieren
Kaum ist das Gebäudemodernisierungsgesetz durch Bundestag und Bundesrat, entkorkt die Bundesregierung mit dem geplanten Wärmenetzgesetz die nächste Flasche der Wärmewende. Am 6. Juli 2026 stellte das Bundeswirtschaftsministerium die Eckpunkte vor – vier Bausteine, die den Fernwärmemarkt grundlegend neu ordnen sollen. Klingt nach Verbraucherschutz. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Das Paket ist in weiten Teilen ein…
WeiterlesenGModG nach der Koalitionseinigung: Warum die eigentliche Arbeit für die Wohnungswirtschaft jetzt erst beginnt
Mit der Einigung der Koalition auf das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) scheint die politische Debatte zunächst beendet. Die bisherige 65-%-Regel wird aufgehoben, die Technologieoffenheit gestärkt und die Bio-Treppe gesetzlich verankert. Für viele endet damit die Diskussion über das Heizungsgesetz. Für die Wohnungswirtschaft beginnt sie jedoch erst. Das GModG schafft neue Rahmenbedingungen – aber noch keinen Dekarbonisierungspfad Die…
WeiterlesenPraxisgruppe Nullemissionsplanung Ein Referenzmodell zur Dekarbonisierung für die Wohnungswirtschaft
Eine Aufgabe, die kein Unternehmen allein lösen kann Bis spätestens 2045 müssen Millionen Wohnungen in Deutschland auf eine dauerhaft nichtfossile Energieversorgung umgestellt werden – bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Digitalisierung, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Für Wohnungsunternehmen ist das keine ferne Zukunftsfrage, sondern eine Aufgabe, die schon heute Kapital, Zeit und Know-how bindet. Genau hier setzt das…
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