Praxisgruppe Nullemissionsplanung: Wissenstransfer Best Practices Dekarbonisierung & Antragswerkstatt: WohnZukunft II
Wie gelingt die Umsetzung der Dekarbonisierung von Wohnquartieren in der Praxis? Im zweiten Präsenztreffen der „Praxisgruppe Nullemissionsplanung“ tauschen sich Führungskräfte der Wohnungswirtschaft dazu aus. Kennzahlen konkreter Projekte, Fördermöglichkeiten und innovative Quartiersansätze: Unmittelbar vor dem WohnZukunfts Tag steht der gemeinsame Austausch zu Best Practices von Dekarbonisierungspfaden sowie die gemeinsame Weiterentwicklung des mehrfach international ausgezeichneten Projekts „WohnZukunft“ im Vordergrund – mit dem Ziel, finanzierbare und sozialverträgliche Lösungen für die Energiewende im Gebäudebestand voranzubringen.

Teilnehmer, die am WohnZukunfts Tag ab 14.30 h teilnehmen, können direkt auf dem gleichen Campus ab 11.00 h zu diesem Workshop kostenfrei „einchecken“ und danach direkt ab 14.30 zur Registrierung beim WohnZukunfts Tag weitergehen.
Ausdrücklich erwünscht: Eigene Inhalte der Teilnehmer, Plakat-Darstellungen Musterquartiere, Kennzahlen, Praxisberichte
Datum: 29. Juni 2026
Zeit: 11:00 – 14:30 Uhr
Ort: Deutsche Energie-Agentur (dena)
Campus Gasometer Berlin
EUREF-Campus 1–2
10829 Berlin
10. Obergeschoss | Veranstaltungssaal „Plaza“

Teilnehmerkreis:
Führungskräfte der Wohnungswirtschaft
Moderation:
Dietmar Schickel und Jörg Lorenz
Zielsetzung der Veranstaltung
Die Veranstaltung dient dem Austausch von Kennzahlen bei der Umsetzung von Dekarbonisierungspfaden, Energy Sharing und der Vorbereitung von Förderprojekten, Demonstrationsvorhaben und Reallaboren der Wohnungswirtschaft sowie der Gestaltung eigener Dekarbonisierungspfade.
Im Mittelpunkt stehen die Fragen:
- Welche Konsortien können für WohnZukunft II und kommende Förderaufrufe gebildet werden? Wer benötigt Unterstützung zum Einbringen eigener Vorhaben?
- Welche Erfahrungen und Kennzahlen können zur Gestaltung von Dekarbonisierungspfaden ausgetauscht werden? (Vertiefung aus dem Kick-Off-Treffen)
- Welche Rolle spielen Wärmepumpen, Geothermie, Gebäudeautomation, Smart Meter Gateways und Energy Sharing?
📄 Einladung & Agenda herunterladen
Agenda
ab 11:00 Uhr
Ankommen und Networking
Registrierung der Teilnehmer, informeller Austausch, Präsentation der Projektplakate und Praxisbeispiele
11:30 Uhr
Begrüßung und Einordnung
Jörg Lorenz und Dietmar Schickel
Praxisgruppe Nullemissionsplanung
Jeff Klemm
KEDi / dena
11:45 Uhr
Praxisgruppe: Was wir bereits erreicht haben – was wir erreichen können
Ausblick auf den erkennbaren Nutzen – Rückblick auf die ersten Transfer-Ergebnisse
- WohnZukunft – Ansatz von damals, Duplizierbarkeit der Erfolgskomponenten heute (GdW „8 Punkte Appell“)
- Erfolgskriterien: lessons learned aus den Auszeichnungen BBU ZukunftsAward, DW Zukunftspreis, Housing Europe Award, UN Habitat und BMWK Reallabor der Energiewende, Übertragbarkeit auf das aktuelle Antragsvorhaben
- Aufstellung WohnZukunft II – Antragstorso zur weiteren Entwicklung zum Vollprojekt als Innovationsquartier oder Reallabor
- Zusammenfassung best practices Dekarbonisierungspfade Portfolien
- Querschnitt aus drei Beispielen unterschiedlicher Quartiere
Diskussion:
Welche Erfolgsansätze lassen sich übertragen?
12:00 Uhr
Praxisimpuls 1 Praxiswerkstatt Dekarbonisierungspfad 2045 – von der Strategie zur Investitionsplanung
Tobias Wolfrum – GF der jenawohnen GmbH und der Stadtwerke Jena GmbH, Mitglied AK Technik im AGW, Sprecher des GdW innerhalb der AG Koop
- Erfahrungen aus einem großen Reallabor zur praktischen Umsetzung
12:10 Uhr
Praxisimpuls 2
Gregor Heilmann, PRO POTSDAM (angefragt)
Quartiersversorgung, Tiefengeothermie und langfristige Infrastrukturstrategien
- Erfahrungen aus aktuellen Vorhaben des städtischen Versorgers
- Chancen für Wohnungsunternehmen
- Anforderungen an zukünftige Projekte
12:20 Uhr
Praxisimpuls 3
Steve Hammer, KEDi Halle
Geschäftsmodelle für digitale Gebäudetechnologien
Gutachten zur Umlagefähigkeit digitaler Effizienzmaßnahmen
12:30 Uhr
Networking-Pause
Kaffee und Gespräche
Projektplakate
Praxisbeispiele
EnerVlog-Präsentationen
13:00 Uhr
WohnZukunft II – Projektwerkstatt
Jörg Lorenz
Vorstellung und gemeinsame Diskussion der Projektidee zur Teilnahme an Innovationswettbewerben, Reallaboren (Skizzenentwurf vorab an alle Mitglieder)

Von der Gebäudeoptimierung zum integrierten Quartier-Energiesystem
Mögliche Themenfelder:
- Dekarbonisierungspfade, sozialverträgliche Transformation
- Portfolio-Abbildung bis zum ESG-Reporting
- Energy Sharing und Quartiersenergie
- Groß-Wärmepumpen und Geothermie, speziell Tiefengeothermie
- Profite aus der Nutzung von Smart Meter Gateways und CLS-Steuerboxen
- Energie-Managementsysteme und Digitale Plattformen
- Bürger-Energiegenossenschaften, Mieterbeteiligung
13:30 Uhr
Pitch-Runde der Wohnungsunternehmen
Je Unternehmen ca. 5 – 10 Minuten
Wo stehen wir heute?
- Welche Projekte laufen bereits? Kennzahlen?
- Welche Technologien werden geprüft?
- Welche Herausforderungen bestehen?
- Welche Unterstützung wird gesucht?
- Welche Beiträge können eingebracht werden?
Auch Unternehmen ohne konkrete Projekte sind ausdrücklich eingeladen, ihren aktuellen Status und ihre Interessen darzustellen.
14:10 Uhr
Bildung erster Projektcluster
Moderierte Diskussion
Mögliche Arbeitsgruppen:
- Teilnahme an Förderprojekten
- Dekarbonisierungspfade
- Quartiersenergie, Energy Sharing und 15-min-Gebäudekonnektivität
- Geothermie
Wahl der Ansprechpartner innerhalb der Praxisgruppe
14:20 Uhr
Zusammenfassung und Ausblick
Nächste Schritte
- Antragstellungen
- Projektpartnerschaften
- Arbeitsgruppen
- Zeitplan
- Organisations- und Kommunikationsstruktur
14:30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Anschließend Möglichkeit zum weiteren Networking und Registrierung zum GdW-WohnZukunfts Tag 2026

Teilnahme auch ohne Präsenz möglich: Versand der Dokumentation der Veranstaltung
Wohnungsunternehmen, die am Veranstaltungstag nicht teilnehmen können, sind ausdrücklich eingeladen,
- Ihr Interesse an einer Mitwirkung zu bekunden,
- eigene Projektideen – auch als Plakat – einzureichen,
- Quartiere vorzuschlagen,
- sich als Projektpartner registrieren zu lassen.
Die Antragswerkstatt und Projektgruppen bilden den Auftakt eines längerfristigen Entwicklungsprozesses. Eine Mitwirkung ist daher jederzeit möglich.
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